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Die Zeiten für Kanarienvögel und Meerschweinchen sind vorbei. Immer mehr Menschen entscheiden sich für Reptilien als Haustiere. Wer sich entschließt einen solchen exotischen Hausgast bei sich aufzunehmen, muss einiges beachten. Reptilien sind keine Kuscheltiere und vorallem nichts für kleine Kinder. Sie brauchen eine Miniaturausgabe ihres Lebensraums, das richtige Futter und die nötige Pflege. Ganz oben in der Beliebtheitsskala stehen Chamäleons. Es gibt ca. 160 verschiedene Arten dieser farbenprächtigen Tiere. Manche benötigen eine Nachttemperatur von 10° Grad und andere vertragen keine Tagestemperatur über 25° Grad. Ideal für Anfänger ist das Jemenchamäleon, da es sehr robust ist. Chamäleons brauchen viel frische Luft, eine hohe Luftfeuchtigkeit und dürfen nicht der direkten Sonnenbestrahlung ausgesetzt werden. Als Futter bevorzugen sie lebende Insekten, wie Wanderheuschrecken. Wer sich für eine Schlange entscheidet, der sollte ein ungiftiges Exemplar wählen. Eine Königsnatter ist nicht nur eine schöne Schlange, sondern kann sogar handzahm werden. Wie alle anderen Schlangen, frißt sie gerne kleine Nager und Frösche. Wer das nicht sehen mag, kann die Natter auch mit Insekten oder Eiern füttern. Die Größe des Terrariums sollte über einen Meter betragen. Die Nattern werden zwischen 50 cm und 2 m lang. Das Terrarium muss gut belüftet sein und eine Versteckmöglichkeit verfügen. Ein Trink und Badegefäß sollte ebenfalls vorhanden sein. Schlangen und Chamäleons häuten sich. Zu dieser Zeit sollte man sie in Ruhe lassen, denn wenn sie ihre alte Haut nicht richtig abstoßen können, dann leiden sie. Wer sich ausreichend informiert und diese Tiere mit Respekt behandelt, hat lange Freude an seinen exotischen Haustieren.
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